Kategorieen : Betriebssysteme
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Tags : 2011, 64Bit, Deutsch, HOME, Server, Systembuilder, Windows
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Gemischte Gefühle,
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Pro
Treiber für sämtliche aktuelle Hardware verfügbar
Technisch solide Basis (Windows Server 2008)
Für SSD und 4K-Festplatten problemlos geeignet
Contra
Kein Drive Extender
Keine Ordnerduplizierung
Völlig überflüssige Einschränkungen bei der Installation
Server-Backup nur bis zu 2TB
Nicht selten massive Probleme in der Client-Software, für die es kaum Lösungen gibt
Letztlich zwang mich nur der Einsatz neuer Hardware (4K-Sektoren-WD-Platten, keine Motherboard- Treiber für den alten WHS V1) dazu, auf den WHS 2011 zu wechseln, obwohl der alte WHS V 1 bei mir grundsätzlich noch einwandfrei lief. Für aktuelle Hardware führt leider oft keine Weg mehr am neuen WHS vorbei. Grundsätzlich frage ich mich aber, welche Vorteile der neue WHS sonst bieten soll, denn zu den vermeintlichen Neuerungen muss ich feststellen:
- das angepriesene Videostreaming funktioniert nur mit leistungsstarken Desktop-CPUs, die gerade in typischen Homeserver kaum zu Einsatz kommen
- Der Client für MacOS ist nicht kompatibel zu OS X Lion
- alle anderen Neuerungen finde ich irrelevant
Den Neuerungen stehen auch gegenüber: Wegfall von DriveExtender und der der Ordnerduplizierung. Nach Vorstellung von Microsoft soll die Ordnerduplizierung heute wohl durch RAID und das inzwischen automatisierte Backup ersetzt werden – aber
- echtes HW-RAID 5 gibt es nur für teuere Motherboards und SW-RAID kostet eine Menge CPU-Leistung
- das Backup sichert nur auf eine Festplatten bis zu 2 TB. Mein einer Server hat aber 6TB Daten-HDs!
Der Wegfall des Drive-Extenders (der verschiedene Festplatten automatisch zu einem logischen Laufwerk zusammenfasst) ist lästig, wenn man Probleme hat, die Freigaben/PC-Sicherungen gut auf die Server-Festplatten zu verteilen. Zwar kann man diese Funktion manuell einrichten, allerdings rät Microsoft davon ab.
Installation
Folgende Hardware-Anforderungen werden bei der Installation geprüft: 64bit-CPU, 2GB RAM, 160 GB HD, 1,4 GHz-CPU. Dies zu umgehen erfordert das Abändern einer INI-Datei und damit das Erstellen einer eigenen DVD. Vor allem die Untergrenze der Festplattengröße ist m.E. unzweckmäßig, weil damit ohne Patch eine kleinere SSD als Systemlaufwerk nicht verwendet werden kann, selbst wenn weitere größere Platten eingebaut sind.
Auch unverständlich, warum beim Installieren der Name der Arbeitsgruppe nur mit Klimmzügen eingestellt werden kann – und dieser kann im Nachhinein nur noch mit immensem Aufwand geändert werden. Warum auch die benutzerspezifischen Freigaben (“Home-Verzeichnisse”) aufgegeben wurden, weiß Microsoft allein. Natürlich kann man diese selber einrichten, aber eben nicht in einem Ordner “Benutzer” wie bisher, sondern nur direkt parallel zu den Standardfreigaben (Fotos, Videos…) – sehr unübersichtlich!
Die Oberfläche des Servers wirkt aufgeräumter, hakt aber an vielen Stellen und wirkt wie mit sehr heißer Nadel gestrickt. Ich habe beim Verwalten der Freigaben oft Meldungen über angebliche Fehler erhalten, (“Ordner konnte nicht erstellt werden”) die sich später als unsinnig herausgestellt haben.
Ein echtes Problem ist die Installation der (“Connector-”)Clientsoftware. Definitiv nicht Installieren ließ sich der Client auf Meinem Windows XP MCE. Auf meinem neuen Lenovo-Laptop mit Windows 7 64bit habe ich stundenlang vergeblich versucht, den Client zu installieren. Dutzende Beiträge in verschiedenen Foren konnten mir nicht helfen. Letztendlich konnte ich den Client erst nach Neuinstallation des Servers (!) auf dem Client installieren. Absolut unzureichend sind dabei die Fehlermeldungen und Online-Hilfetexte von Microsoft – und das bei Fehlern, die laut Google wirklich weit verbreitet sind! Insgesamt lief die Installation der Clientsoftware nur auf der Hälfte meiner PCs auf Anhieb!
Betrieb
Kommen wir zum positiven Teile: Wenn’s läuft, dann läuft’s. Im Betrieb überzeugt der WHS. Die Connectorsoftware ist übersichtlich und funktionell. Sie erlaubt erstmals ohne Klimmzüge die Anmeldung am WHS mit einer Benutzname-Passwort-Kombination, die nicht dem aktuellen Windows-Benutzer entspricht – sehr gut. Mit dem Dashboard wird der Server verwaltet. Auch das Admin-Passwort kann man dafür speichern.
Das automatisierte Backup auf eine interne oder externe Festplatte ist lobenswert – wenn da nicht die unzeitgemäße 2TB-Grenze wäre.
Fazit
Für den Preis akzeptabel und bei neuer Hardware ein Muss, aber im Vergleich zum Vorgänger fragt man sich, wo da der Fortschritt sein soll, bei den…
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| Kommentar als LinkStabile Basis für weitere Funktionen,
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Da bei mir schon lange der HomeServer V1 zur Zufriedenheit läuft habe ich nicht gezögert auf V2 umzusteigen. Entscheidendes Plus ist für mich die Fähigkeit dieser auf Windows Server 2008 R2 fußenden Version mit Platten >2GB umzugehen, sowie die Nutzung von mehr als 3GB RAM.
Das Betriebssystem benötigt einen 64-bit fähigen PC und somit eine halbwegs aktuelle CPU. Außer 160GB minimal verfügbaren Speicherplatz und 4GB RAM stellt die Software keine besonderen Anforderungen. Die Bedienungsoberfläche entspricht nun mehr der des Windows Server 2008, was diejenigen erfreuen dürfte, die in der Windows Server Welt zu Hause sind. Alle Anderen werden durch Launchpad und Dashboard mit Assistenten und Hilfestellungen recht gut unterstützt.
Wie bisher sichert der HomeServer über die Connector Programme die PCs im Netzwerk zuverlässig. Bereitgestellte Shares werden allerdings nicht mehr gespiegelt. Statt dessen findet täglich die übliche Komplettsicherung des Servers statt, jetzt inklusive der Clientsicherungen. Damit das vernünftig funktioniert muss man noch eine externe Sicherungsplatte besitzen, die möglichst doppelt bis dreifach so groß wie der zu sichernde Serverspeicher sein sollte. Wer das nicht bereitstellen möchte kann den Umfang der Sicherung auch einschränken.
Der Speicherplatz ist unbegrenzt ausbaufähig, solange Plattenanschlüsse vorhanden sind. Jedoch muss man die Verzeichnisse nun manuell auf die Volumes verteilen, da der in V1 dafür zuständige Drive Extender nicht mehr enthalten ist. Das ist weniger komfortabel, hat aber den Vorteil, dass die Serverplatten mit jedem anderen Betriebssystem gelesen werden können, das NTFS beherrscht. Eine Freigabe kann nicht größer als die größte Platte im System sein, es sei denn, man verwendet einen RAID Verbund.
Es gibt noch ein paar kleinere Ungereimtheiten, und noch sind nicht alle Add-Ins umgeschrieben. Immerhin läuft LightsOut (ein sehr zu empfehlendes Add-In zum Stromsparen) bereits sehr stabil. Richtige Probleme traten durch einen Stromausfall während einer Clientsicherung auf. Danach musste auf dem Server eine Bereinigung der Sicherungsdatenbank durchgeführt werden, die mehrere Stunden dauerte. In dieser Zeit konnte nicht mehr gesichert werden, die Shares waren aber verfügbar. Danach war wieder alles ok, Daten gingen dabei trotz entsprechender Warnung anscheinend nicht verloren.
Microsoft bewirbt den HomeServer außerdem mit umfangreichen Medienfunktionen, die ich persönlich nicht nutze. Auch lassen sich andere Serverkonzepte, wie Domäne und AD, mit dem HomeServer verwirklichen. Zu diesen Themen gibt es viele Beiträge im äußerst hilfreichen HomeServer Forum.
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| Kommentar als LinkGewusst wie, aber woher?,
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Habe mir dieses Programm geholt, um für meine vier Rechner (2 Laptop, 2 Desktop, alle Win 7 64 bit)) eine automatische Daten- und Rechnersicherung durchzuführen und weniger oft genutzte Daten sicher auf einem zentralen Speicher abzulegen.
Die Installation auf dem Server ging auch reibungslos und die ersten Schritte führen einen sicher durch die Konfiguration.
Dann ging es aber an die Installation der Client-Software. Diese wird durch anwählen des Servers im Browser des Clients aufgerufen und dann installiert. Bei dem ersten Rechner (Desktop) funktionierte das auch wunderbar. Bei meinem ersten Laptop lud er die Software bis ca. 95% herunter und begann dann, diese wieder zu deinstallieren und dann letztendlich mit einer Fehlermeldung zu enden. Beim zweiten Laptop installierte er wieder ohne Probleme, beim zweiten Desktop endete die Installation wieder mit der schon genannten Fehlermeldung. Also zwei Rechner installiert, die beiden anderen sind weiterhin ohne Anbindung an den Server.
Dieser Fehler tritt nicht nur bei mir auf, sondern wird auf entsprechenden Seiten im Internet immer wieder geschildert.
Was mich zu meiner Beurteilung führt.
- Das Programm ist nicht ausgereift und eine Anbindung eines Clients an den Server nicht sicher
- Es gibt keinerlei deutschsprachige Produktbeschreibung oder Handbuch
- Hilfeseiten im Internet sind durchweg auf englisch
- es gibt nicht einmal deutschsprachige Literatur zum WHS 2011
Wenn denn die Installation funktioniert, dann ist es ein gutes Programm. Dadurch, dass die Hälfte meiner Rechner sich nicht installieren lies 2 Sterne Abzug. Und ein weiterer Stern Abzug für das Fehlen jeglicher deutschsprachiger Unterstützung.
Nachtrag: Habe meinen alten Ersatzrechner (ASRock-MoBo mit XP 3000+) unter Win 7 32 bit versucht einzubinden. Erster Versuch schlug fehl, zweiter Versuch gelang dann, nachdem ich die ConnectSoftware umbenannt hatte, damit ich die IP des Servers manuell eingeben konnte. Warum und weshalb – keine Ahnung. Habe sämtliche Tipps aus diversen Internet-Foren durchprobiert. Die beiden ausstehenden Rechner – ein Acer-Laptop und ein ein Rechner mit Gigabyte-MoBo und Intel Quad 2 Core E6600 – lassen sich jedoch Partout nicht einbinden. Vielleicht kennt ja jemand hier des Rätsels Lösung?
Noch etwas. Der Server akzeptiert nicht mehr als 8 GB DDR3-RAM. Habe dies per Zufall herausgefunden, als ich 4 Bausteine zu je 4GB, die ich übrig hatte, einbinden wollte. Hat er nicht akzeptiert, obwohl das verwendete Mainboard bis 32 GB unterstützt.
Nachtrag 2: Habe jetzt des Rätsels Lösung gefunden. Auf den beiden Clients, die partout nicht anzubinden waren, habe ich manuell das Media-Center deaktiviert. Danach lief die Installation einwandfrei durch. Danach das Media-Center wieder aktiviert. Mein Wunsch an Microsoft wäre, dass dieses Verhalten doch irgendwo beschrieben sein sollte oder dies noch besser automatisch während der Connector-Installation passiert.
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