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MAGIX Video deluxe MX Plus
- Media-X-change: Medienaustausch leicht gemacht
- Stark verbesserte Performance
- 99 Spuren und zahlreiche Effekte
- Erstklassige Nachvertonungsmöglichkeiten
- Unterstützung aller gängigen Videoquellen wie beispielsweise (H)DV-/AVCHD-Camcorder oder Fotokameras mit Videofunktion
[ Details ]
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Wieder sehr zufrieden!,
Ich war mir zunächst unsicher, ob ich jetzt schon auf die neue Version wechseln sollte, da ich bislang noch sehr zufrieden war mit Version 17. MX hat sich für mich dann allergins schon sehr interessant angehört und ich habe mir das Produkt dann einmal angesehen. Meiner Meinung nach handelt es sich aber nicht um ein neues Produkt, sondern um Video deluxe 18, und unter dieser Voraussetzung gesehen ist das Programm auch sehr empfehlenswert:
Schon beim ersten Programmstart merkt man, dass Video deluxe jetzt schneller läuft. Auch sehr lobenswert: Videodateien mit Farbkorrektur und ähnlichem werden jetzt viel schneller und flüssiger abgespielt. Die neuen Zeitlupen sind wunderbar, auch wenn sich mir die Bedienung nicht gliech erschloßen hat, allerdings hilft hier ein Blick in das dicke Handbuch, das es löblicherweise immer noch dazu gibt.
Besonders beeindruckend für mich die Filmvorlagen. Mit wenig Zeitaufwand lassen sich so in ein paar Minuten wirklich schöne Trailer erstellen, die auch gut ankommen.
Wer eine Vorgängerversion besitzt, braucht diese Version zwar nicht umbedingt, aber mehr Spaß macht sie auf jeden Fall (tolle neue Effekte und auch deutlich schneller). Für alle, die sich mal ihre Videos ordentlich schneiden wollen, ist es aber fast schon ein Muss. Ein Haken gibt es aber, wie immer: Ein aktuelles PC-System sollte man schon haben, damit auch alles schnell läuft.
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| Kommentar als LinkIntuitive Bedienung, gute Videos, aber langsames Rendering…,
Die wichtigsten Eigenschaften des Programms:
Positiv:
+ Gute, intuitive Bedienoberfläche, mit der man schnell fertige Filme erstellen kann
+ Die Vorschau des Videos ist flüssig. Für weniger rechenstarke Computer läßt sich die Bildauflösung bis auf 1/4 der Originalgröße reduzieren, sodaß zumindest die gängigen Überblendungen ohne Ruckeln laufen.
+ Die erzeugten HD Videos haben eine hohe Qualität, die fast identisch zur Qualität des Ausgangsmaterials ist.
+ Schlechtes Ausgangsmaterial kann verbessert werden (Farbe, Kontrast, Verwacklungsausgleich)
+ Zeitlupen sind weich (mit Interpolation zwischen den Einzelbildern) und lassen sich beschleunigen oder verlangsamen)
Negativ:
- Die Erstellung des finalen Videos aus dem Ausgangsmaterial dauert recht lange. Auf meinem mittelklasse Medion 4-CPU System mit AMD Athlon II X4 640/3.00 Ghz (in 2011 gekauft), dauert die Erstellung eines 30 minütigen Films ca. 90 Minuten. Die gleiche lange Laufzeit habe ich auch bei Verwendung des “Smart Rendering” Features, das eigentlich eine Neukodierung des Ausgangsmaterials vermeiden soll. Das scheint jedoch nur dann zu funktionieren, wenn keine Überblendungen im Film enthalten sind. In einem Test habe ich eine 54 sekündige Filmsequenz (ohne Überblendungen) in 9 Sekunden unter Verwendung von Smart Rendering/Smart Copy exportiert. Fügt man jedoch eine Überblendung von 2 Sekunden länge ein, dauert der Export von 54 Sekunden Filmmaterial plötzlich 156 Sekunden! Bei Filmen mit Überblendungen scheint also auch trotz Auswahl des Smart Renderungs alles neu kodiert zu werden, sonst sollte es ja eigentlich schneller laufen als ohne Smart Rendering! Andererseits kann man die Berechnung des fertigen Films auch einfach nachts laufen lassen. Insofern stellt das kein großes Problem dar.
- Leider läßt sich die Kompressionsrate/Qualität nicht einzeln für jede Szene festlegen. Ich möchte beispielsweise Realfilm mit Computeranimation zusammenschneiden. Für die Computeranimation brauche ich eigentlich eine höhere Bitrate bzw. geringere Kompressionsrate, damit Farbverläufe sauber dargestellt werden. Leider kann ich in diesem Fall nur die Kompressionsrate des kompletten Videos ändern, d.h. es passt dann am Ende weniger Film auf die gebrannte DVD. Für den “normalen” Anwender, der nur seine Videos schneiden will, ist das vermutlich kein Problem.
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| Kommentar als LinkPinnacle-User: Der Wechsel lohnt sich,
Prolog:
Seit 1998 bin ich begeisterter Hobby-Cutter, angefangen hat alles mit einem Pinnacle-Produkt und einer analogen A/V-Karte für das heimische Rechnersystem, damals noch recht langsam – aber es funktionierte! Die Kameras wechselten über die Jahre, bis ich mittlerweile bei einer digitalen Spiegelreflexkamera (Canon EOS 60D) gelandet bin und diese nicht mehr missen möchte – Pinnacle blieb jedoch immer mein treuer Schnittgefährte über die Jahre hinweg, nur in verschiedenen Versionen. Zufrieden war ich, doch sollte es irgendwann nicht mehr so weitergehen. Als dann der Umstieg zu AVID Studio bevorstand, machte ich mich noch mal per Internetrecherche daran, die aktuellen Schnittprogramme um die 100 Euro zu vergleichen und habe mich letztlich für Video deluxe in der Plus-Version entschieden, da die Presserezensionen dieses Programm als eindeutigen Favoriten kürten. Bei Amazon bestellt und kurz darauf erhalten sollte schon bald der erste Eindruck folgen
Hauptakt:
Das Unboxing birgt bereits die erste Überraschung: Ein richtiges, dickes Handbuch in Druckform – so was sieht man mittlerweile leider nur noch selten. Die DVD eingelegt und die Version installiert – keine zehn Minuten später war mein neues Schnittsystem startklar. Der Import der Dateien funktioniert fabelhaft, die Oberfläche ist modern, klar strukturiert und vor allen Dingen frei anpassbar. Toll. Die Dialoge öffnen schnell, der Import dauert nur wenige Sekunden. Die Schnittoptionen sind deutlich ausgefeilter als in Pinnacle Studio, die Spurreihenfolge stößt mich zunächst jedoch vor den Kopf: Anscheinend ist Magix die einzige Firma, die ihre Spurreihenfolge umgedreht hat. Das ist am Anfang eine enorme Fehlerquelle, nach einer Umgewöhnungszeit jedoch lerne ich das Prinzip zu schätzen – ein Basisschnitt auf Spur 1, alles andere flutscht nach unten. Funktioniert eigentlich hervorragend, darauf muss man erst mal kommen. Die Blenden- und Titelvorlagen sind ansprechend, die Farbkorrektur exzellent, ein großer Unterschied zu Pinnacle. Die sekundäre Farbkorrektur arbeitet nicht hundertprozentig genau, genügt allerdings meinen Ansprüchen und ist in diesem Preissegment schon eher selten zu finden. Der Chroma-Keyer funktioniert mit ordentliche aufgenommenem Material tatsächlich sehr zufriedenstellend, das hätte ich nicht vermutet. Das schöne an Video deluxe sind die vielen kleinen Funktionen wie das Verändern der Clipgeschwindigkeit direkt im Arrangement oder der Zoom direkt auf ein Objekt. Die Audiobearbeitung funktioniert recht gut, ist für meine Ansprüche schon etwas überambitioniert, einen Livemixer brauche ich nicht, aber man beschwert sich natürlich nicht, wenn er mit an Bord ist. Die Audioeffekte sind dagegen tatsächlich erstklassig. Der Export läuft problemlos und flüssig, das Brennen auf DVD genauso, wobei die Menügestaltung schon fast ein Programm für sich ist, eine derart umfangreiche Authoring-Funktion ist mir auch aus keinem anderen Videoschnittprodukt bekannt.
Epilog:
Mein Fazit für alle Umsteiger ist klar, ich habe meine Wahl nicht bereut. Ich setze Video deluxe allerdings bewusst nur in Relation zu Pinnacle Studio, da ich zwar einige Testversionen installiert habe, allerdings andere Programme nicht so ausführliche getestet habe.
Hoffend, euch geholfen zu haben
Dativtod
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